MoGraph: Die Effektoren – Effektoren gruppieren

Im Prinzip haben Sie nun bereits alle Effektoren gesehen, mit denen Sie Klone beeinflussen können. Besonders wenn viele Effektoren verwendet werden, die zudem animierte Parameter benutzen, kann es jedoch sinnvoll sein, diese zusätzlich in einer Gruppe zusammenfassen zu lassen. Dieses erleichtert die Manipulation der Keyframes an diesen Effektoren und macht zudem die Zuweisung z. B. zu einem Klon-Objekt übersichtlicher. Zu diesem Zweck finden Sie unter MoGraph > Effektor das Gruppe-Objekt. In dessen Effektor-Bereich finden Sie eine Effektoren-Liste, in die Sie die Effektoren per Drag&Drop aus dem Objekt-Manager hineinziehen können. Die Sortierung der Effektoren kann ebenfalls direkt per Drag&Drop in der Liste editiert werden.

Das Prinzip ist also mit dem an z. B. einem Klon-Objekt identisch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Effektoren nicht noch einmal individuell im Gruppe-Objekt bezüglich ihrer Stärke beeinflusst werden können. Dafür müssen Sie also die Stärke-Regler in den einzelnen Effektoren selbst benutzen. Der Stärke-Regler des Gruppe-Objekts bezieht sich immer auf alle gelisteten Effektoren gleichzeitig. Dafür kann jedoch eine Selektion angegeben werden, um die gelisteten Effektoren auf zuvor mit der MoGraph Selektion ausgewählte Klone zu beschränken.

Sind Keyframes an den gelisteten Effektoren vorhanden, so kann diese Animation mit Neu timen zeitlich verschoben oder auch skaliert werden. Dies bedeutet, dass sich die Animationen beschleunigen, verlangsamen oder zeitlich verschieben lassen, ohne dass die Keyframes der Effektoren dafür angefasst werden müssen. Nach dem Aktivieren der Neu timen-Option finden Sie hierfür zwei neue Werte für Start und Ende am Gruppe-Objekt. Start legt den Zeitpunkt fest, an dem die Animationen der Effektoren beginnen sollen. Ende steht entsprechend für den Zeitpunkt, auf dem das letzte Keyframe der Effektoren liegen soll. Ist also der Abstand zwischen Start und Ende anders als der ursprüngliche Zeitabstand zwischen dem ersten und dem letzten Key an den Effektoren, ergibt sich dadurch eine Beschleunigung oder eben eine Verlangsamung der angelegten Effektor-Animationen.

Schließlich kann das Gruppe-Objekt dann wie ein normaler Effektor z. B. in die Effektoren-Liste eines Klon-Objekts eingetragen werden. Automatisch wirken dann alle Effektoren in diesem Gruppe-Objekt auch auf die Klone.

Über den Autor

Dieses Tutorial ist ein Auszug aus dem CINEMA 4D-Kompendium zur Animation von Arndt von Koenigsmarck. Das komplette C4D-Kompendium mit über 950 Seiten Know-how als Download (PDF) gibt es hier: CINEMA 4D-Kompendium – Die Animation.

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