MoGraph: Die Effektoren – Der Sound-Effektor

Tutorials 1. Oktober 2016 – 0 Kommentare

Dieser Effektor hilft uns dabei, die Eigenschaften von Klonen durch Töne zu steuern. Sie sollten dafür also eine Tondatei zur Verfügung haben, die vom Typ Wave oder AIFF ist. Es muss sich dabei nicht unbedingt um eine Stereo-Aufnahme handeln, denn Sie können den linken und den rechten Kanal separat oder zusammen auswerten lassen. Als Vorbereitung für die eigentliche Arbeit möchte ich Ihnen empfehlen, die gewünschte Tondatei ebenfalls als Sound-Spur in die Zeitleiste zu laden. Dies hat den Vorteil, dass Sie die Frequenzkurve ebenfalls in der Zeitleiste sehen können, was z. B. das Finden des gewünschten Zeitabschnitts in einer längeren Tondatei erleichtert. Was wir in jedem Fall zuerst benötigen ist ein Sound-Effektor, den Sie wie üblich über das Menü MoGraph > Effektor abrufen. Öffnen Sie dann die Zeitleiste über das Fenster-Menü von Cinema 4D und ziehen Sie den Sound-Effektor dort in die linke Spalte hinein. Dies ist notwendig, da noch keine Keyframes vorhanden sind und die Zeitleiste standardmäßig nur animierte Objekte anzeigt. Führen Sie einen Rechtsklick auf den Eintrag des Sound-Effektors in der Zeitleiste aus und wählen Sie im Kontextmenü Spezial-Spuren hinzufügen > Sound. Im Attribute-Manager finden Sie nun einen Bereich zum Einladen der Sound-Datei. Mithilfe der Startzeit kann der Abspielzeitpunkt dieser Datei individuell verschoben werden. Wir hatten diese Einstellungen bereits im ersten Kapitel ausführlich behandelt. Lesen Sie dort bitte bei Bedarf nach. Gleiches gilt für die optionale Darstellung der Frequenzkurve auch in der kleinen Zeiteiste. Führen Sie dazu einem Rechtsklick in den Zeitstrahl unterhalb der Editoransichten aus und wählen Sie dort im Kontextmenü im Sound-Eintrag die geladene Sounddatei aus. Die Option für Soundkurve anzeigen im gleichen Menü sollte ebenfalls aktiv sein. Damit der Sound auch beim Navigieren in der Zeit abgespielt wird muss im Animieren-Menü von Cinema 4D zusätzlich Sound abspielen aktiv sein. Wenn Sie die Animation nun abspielen lassen, sollten Sie ab dem Zeitpunkt der vorgegebenen Startzeit Ihre Tondatei hören können. Soweit zu den Vorbereitungen, die ich Ihnen optional empfehlen wollte (siehe auch Abbildung 5.121).

Animation in Cinema 4D - Optionale Arbeiten in der Zeitleiste vor Benutzung eines Sound-Effektors

Abbildung 5.121: Optionale Arbeiten in der Zeitleiste vor Benutzung eines Sound-Effektors

Für die Funktion des Effektors spielen diese Arbeitsschritte keine Rolle. In den Effektor-Einstellungen des Sound-Effektors finden Sie zuerst die bekannten Parameter für Stärke, eine optionale MoGraph-Selektion und die Min/Max-Werte, mit denen die Berechnungen des Effektors skaliert und beschnitten werden können. Wir hatten diese bereits mehrfach bei anderen Effektoren besprochen. Interessant wird es daher erst mit dem Feld für die Sounddatei.

Hier laden Sie Ihre Tondatei hinein und legen über Start Offset den Zeitpunkt fest, ab dem die Datei abgespielt werden soll. Wenn Sie hier den gleichen Wert wie für die Startzeit der Soundspur in der Zeitleiste verwenden, passt die Darstellung der Frequenzkurve in der Zeitleiste perfekt zur Auswertung des Effektors. Die nächste Einstellung bestimmt den Modus. Mit Modus Alle bewegen sich immer alle beeinflussten Klone gleich. Es wird also nur ein einzelner Wert durch den Effektor ausgeworfen, der dann alle Klone gleich steuert. Einzig über Einstellungen in der Abnahme-Rubrik des Effektors können Sie dann die Veränderung der Klone noch individuell steuern. In diesem Modus steht Ihnen noch ein Parameter für die Abnahme zur Verfügung, der jedoch nichts mit einer räumlichen Abnahme zu tun hat. Dieser Wert glättet vielmehr die Lücken zwischen den Maximalausschlägen der Frequenzen. Die Klone bleiben dann z. B. nach der Verschiebung durch einen Peak im Frequenzband noch etwas länger auf dieser Position stehen, obwohl die Frequenz eventuell im nächsten Animationsbild schon wieder abgesackt ist. Wird die Abnahme zu hoch eingestellt, kann dies aber auch dazu führen, dass kleine Details der Frequenzkurve gar nicht mehr beachtet werden und die Klone z. B. permanent in einer Position des Maximalausschlags verharren. Interessanter wird in vielen Fällen der Modus Schritt sein, denn darüber können Sie die Frequenzen gezielt einzelnen Klonen zuordnen und somit die Klone individuell ansteuern.

Kommen wir zum nächsten Menü für den Samplemodus. Sie haben hier die Wahl zwischen Spitze, Durchschnitt und Schalten. Mit Spitze sind die Frequenzspitzen gemeint, also die Maximalausschläge im Frequenzband. Es wird also immer der intensivste Ausschlag innerhalb eines Zeitabschnitts betrachtet. Dies ist durchaus sinnvoll, um die Klone auf die markantesten Frequenzen reagieren zu lassen. Im Samplemodus Durchschnitt wird hingegen eine Glättung der Frequenzen vollzogen, also ein Mittelwert gebildet, auf den die Klone dann reagieren. Die Ausschläge der Klone sind hierbei in der Regel gedämpfter, da nur selten Maximalausschläge erzielt werden können. Im Modus Schalten können wir schließlich keine exakte Auswertung der Frequenzen mehr erwarten, denn dieser Modus kennt nur zwei Zustände: An oder Aus. Sobald eine Frequenz oberhalb des Schwellwerts liegt, wird der Maximalwert entsprechend der Min/Max- und Stärke-Einstellungen ausgegeben und dann mit den Parameter-Einstellungen des Effektors multipliziert. Ansonsten bleiben die Klone unbeeinflusst. Den Grenzwert für dieses Verhalten können Sie mit Unten abschneiden festlegen. Die Abbildung 5.123 macht dies deutlicher. Zuvor stellt Ihnen die Abbildung 5.122 noch einmal den kompletten Dialog des Sound-Effektors vor.

Animation in Cinema 4D - Einstellungen des Sound-Effektors

Abbildung 5.122: Einstellungen des Sound-Effektors

Generell können Sie über den Parameter Kompression die Lautstärke der geladenen Datei und somit auch die Amplituden der Frequenzen skalieren. Der Frequenzgraph direkt darunter zeigt Ihnen jeweils für das aktuelle Animationsbild die Frequenzen als senkrechte, schwarze Striche an. Je weiter die Striche an den oberen Rand des Graphen heranreichen, desto intensiver ist diese Frequenz. Erreicht so ein Frequenzbalken den oberen Rand des Graphen führt dies im Sampelmodus Spitze z. B. zu einem Maximalausschlag des jeweiligen Klons, entsprechend der Parameter-Einstellungen am Effektor. Da Sie die Frequenzbalken durch hohe Kompression-Einstellungen auch so stark verlängern können, dass sie für uns unsichtbar über die obere Begrenzung des Frequenzgraphen hinaus reichen, sind auch Veränderungen an den Klonen möglich, die über die Parameter-Vorgaben hinausgehen. Haben Sie dort z. B. für P.Y 50 cm eingetragen, so können entsprechend verstärkte Frequenzen auch dazu führen, dass Klone viel weiter verschoben werden. Um so etwas zu verhindern, aktivieren Sie die Option für Ausgabe abschneiden. In dem Moment werden die über den Rand des Frequenzgraphen hinaus reichenden Frequenzen dort einfach abgeschnitten.

Animation in Cinema 4D - Ausfiltern von Frequenzen

Abbildung 5.123: Ausfiltern von Frequenzen

Ähnlich wirkt der Wert für Unten abschneiden, nur dass damit ganze Frequenzbalken aus dem Frequenzgraphen gelöscht werden können. Die Abbildung 5.123 macht dies an für Sie vergrößerten Darstellungen der Frequenzgraphen deutlicher. Links in der Abbildung sehen Sie dort ein Frequenzband, dass über Kompression verstärkt wurde, damit die Spitzen näher an den oberen Rand des Graphen reichen. Rechts daneben erkennen Sie die gleichen Einstellungen, nur dass diesmal einige Balken mit Unten abschneiden ausgefiltert wurden. Alle Frequenzen, die unterhalb einer Länge entsprechend des Unten abschneiden-Werts liegen, werden einfach weggelassen. Auf diese Weise lässt sich z. B. auch ein Rauschen aus einer Tondatei filtern, das sich nicht auf die Klone übertragen soll.

Lassen Sie uns eine einfache Beispielszene bauen, an der wir diese und die folgenden Funktionen des Effektors testen können. Rufen Sie einen Würfel auf und ordnen Sie diesen unter einem Klon-Objekt ein. Der Würfel erhält die Abmessungen 10 cm, 50 cm und 10 cm. Im Klon-Objekt nutzen wir den Modus Linear mit einer Anzahl von z. B. 200 Klonen. Diese werden im Modus Pro Schritt um je zehn Einheiten seitlich verschoben. Der Parameter P.Y wird also auf 10 cm eingestellt. Ein neuer Sound-Effektor wird aufgerufen und dem Klon-Objekt durch Hineinziehen des Effektors in die Liste auf der Effektoren-Seite des Klon-Dialogs zugewiesen. In den Parametern des Effektors aktivieren Sie Position und Skalierung. Für P.Y tragen Sie 100 cm ein. Die Würfel bewegen sich dadurch um maximal 100 Einheiten nach oben, wenn ein Frequenzbalken an der entsprechenden Stelle die obere Begrenzung des Frequenzgraphen erreicht. Damit die Würfel dabei wie die Balken eines graphischen Equalizers wirken, müssen wird die Böden der Würfel trotz dieser Verschiebung unten festhalten. Das lässt sich erreichen, wenn wir die Würfel gleichzeitig vier Mal höher machen, also für G.Y den Wert 4 verwenden. Dieser Wert ergibt sich einfach aus der Originalhöhe des Würfels von 50 cm. Wird so ein Würfel um 100 cm nach oben verschoben, verbleiben eben auch 100 cm unter ihm als Lücke zur ehemaligen Stellfläche. Da sich das Achsensystem des Würfels in seiner Mitte befindet, sind es von dort aus 25 cm bis zu seinem Boden. Wir müssen diese 25 cm also mit 4 multiplizieren, um den Boden wieder an die ursprüngliche Stelle zu verschieben.

Animation in Cinema 4D - Visualisierung eines Frequenzbands mit Klonen

Abbildung 5.124: Visualisierung eines Frequenzbands mit Klonen

In den Effektor-Einstellungen des Sound-Effektors laden Sie jetzt die gewünschte Tondatei, indem Sie auf die Schaltfläche mit den drei Punkten neben dem Feld für die Sounddatei klicken. Wenn Sie mögen, laden Sie die gleiche Sounddatei ebenfalls in die Zeitleiste. Wir haben zuvor bereits besprochen, wie dies erledigt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass Sie an der Frequenzdarstellung in der Zeit-leiste direkt erkennen können, wo die stärksten Ausschläge vorkommen. Navigieren Sie zu dieser Zeit und betrachten Sie die Darstellung der Frequenzen im Frequenzgraphen des Effektors. Passen Sie dort über die Kompression die Höhe dieser Maximalausschläge so an, da sie gerade noch den oberen Rand des Graphen berühren. Falls die Sounddatei leichtes Rauschen enthält, das Sie ausblenden möchten, erhöhen Sie Unten abschneiden etwas, bis die kurzen Frequenzbalken aus dem Frequenzgraphen verschwinden. Sie sollten nun beim Abspielen der Animation bereits erkennen können, wie die Würfel-Klone entsprechend der Tondatei und ihrer Frequenzen individuell verlängert und verschoben werden.

Dank der beschriebenen Kombination aus Verschiebung und Skalierung, bleiben die Würfel hierbei scheinbar unten auf einer gerade Linie stehen, so wie es auch in Abbildung 5.125 zu sehen ist.

Animation in Cinema 4D - Eingrenzen des Frequenzbands

Abbildung 5.125: Eingrenzen des Frequenzbands

Dabei wird vorerst das gesamte Frequenzband auf die vorhandene Anzahl an Klonen gestreckt. Je nach Art der geladenen Sounddatei werden in diesem Band jedoch vielleicht nicht alle Frequenzen vorkommen oder Sie möchten nur die Höhen oder die Tiefen darstellen. Auch dies lässt sich machen, wenn Sie die Option für Filter verwenden im Dialog des Effektors aktivieren. Sie werden dadurch ein bläuliches Band im Frequenzgraphen entdecken. In Abbildung 5.125 ist dies bereits zu erkennen. Die seitliche Position dieses Bereichs steuern Sie über den Parameter Frequenz. Die Breite des bläulichen Bands geben Sie mit Bandbreite vor. Über diese beiden Parameter können Sie sich also den für Sie interessanten Anteil der Frequenzen markieren. Nur die Frequenzbalken, die innerhalb dieses Bands liegen werden auf die verfügbaren Klone angewendet. Wenn Sie genau hinsehen, können Sie auch dies bereits in Abbildung 5.125 erkennen. Die Klone zeichnen praktisch nur den markierten Teil der Frequenzen nach. Wie dabei mit den Kanälen für die linke und die rechte Seite einer Stereo-Sounddatei umgegangen werden soll, können Sie über Linker Kanal und Rechter Kanal bestimmen. Es ist also durchaus möglich, die gleiche Sounddatei mit einem Sound-Effektor nur bezüglich des linken und mit einem anderen Sound-Effektor bezüglich des rechten Kanals auszuwerten.

Wir hatten bereits darüber gesprochen, wie die Intensität der Frequenzausschläge mit dem Wert für die Kompression gesteigert werden kann. Mithilfe der Filterform-Kurve kann diese Verstärkung bzw. Abschwächung auch gezielt entlang des Frequenzbands gesteuert werden.

Ist der Graph für die Filterform leer, so ist dies mit einem Multiplikator von 1 gleichzusetzen, der dann natürlich noch einmal mit der Kompression multipliziert wird. Durch Ctrl-Klicks in die Filterform lassen sich aber auch Splinepunkte erzeugen. Sie kennen das Prinzip bereits z. B. vom Abnahme-Bereich eines Effektors. Auch dort konnte eine Kurve definiert werden, die durch individuell gesetzte Punkte verlief. Diese Punkte verfügen über Tangenten, über die sich die Kurve zusätzlich steuern lässt. Das Aufklappen des kleinen schwarzen Dreiecks links neben dem Graphen öffnet weitere Einstellungen, über die Sie die exakte Position, Tangente und Interpolation an selektierten Punkten der Kurve einstellen können. Selbst das Brechen von Tangenten ist hier möglich. Die Kurve der Filterform wird immer von links nach rechts gelesen und auf den gesamten Frequenzraum übertragen. Möchten Sie also gezielt die Frequenzen im bläulich markierten Frequenzband des Frequenzgraphen steuern, müssen Sie die Kurve horizontal entsprechend skalieren und verschieben. Die linke Seite von Abbildung 5.126 zeigt so einen Fall. Generell reduziert eine tief verlaufende Kurve die Intensität der Frequenzausschläge an der proportional entsprechenden Stelle des Frequenzgraphen. Zum Löschen überflüssiger Punkte an der Filterform selektieren Sie diesen Punkt durch Anklicken und betätigen dann die Entf. oder Rückschritt-Taste. Ein Rechtsklick in den Graphen der Filterform öffnet ansonsten das übliche Kontextmenü, über das z. B. auch Standardverläufe von Kurve über den Eintrag Spline-Presets abgerufen werden können. Wer mehr Platz benötigt, kann über den Befehl In separatem Fenster anzeigen die Kurve sogar in einem separaten Dialogfenster öffnen und dort individuell skalieren. In jedem Fall kann die Ansicht der Kurvenform mit der Taste 1 verschoben und der Taste 2 auch gezoomt werden, jeweils in Verbindung mit der linken Maustaste und der Verschiebung der Maus.

Animation in Cinema 4D - Auswirkungen der Filterform

Abbildung 5.126: Auswirkungen der Filterform

Schließlich können die Klone auch entsprechend der Frequenz, die einen bestimmten Klon steuert, eingefärbt werden. Dazu steht Ihnen der Gradient für die Frequenzfarbe zur Verfügung. Auch dieser spannt sich wie die Filterform automatisch über alle Frequenzen, bzw. den gesamten Frequenz-graphen auf. Durch Klicks knapp unter den Verlauf lassen sich beliebig viele neue Farbreiter erzeugen, deren Farben z. B. nach einem Klick auf das kleine schwarze Dreieck neben dem Gradienten editiert werden können. Das Greifen eines Farbreiters und Ziehen nach oben oder unten entfernt diesen wieder aus dem Verlauf. Damit die Farben nun aber tatsächlich auf den Klonen zu sehen sind, müssen Sie den Farbmodus in den Parametern des Effektors noch auf An schalten.

Beachten Sie dabei, dass es in den Frequenzen auch Lücken geben kann, so wie es die folgende Abbildung 5.127 demonstriert. Die Klone in diesen Lücken bleiben dann automatisch schwarz. Sie können dies nur dadurch verhindern, dass Sie Alpha/Stärke verwenden zusätzlich aktivieren und z. B. über das Klon-Objekt die Klone bereits mit einem anderen Farbton belegen.

Animation in Cinema 4D - Färbung der Klone entsprechend der vorhandenen Frequenzen

Abbildung 5.127: Färbung der Klone entsprechend der vorhandenen Frequenzen

Schließlich gibt es in den Effektor-Einstellungen noch die Abspielen-Schaltfläche. Diese ist zur Überprüfung gedacht, ob die richtige Tondatei in den Effektor geladen wurde. Ein erneuter Klick kann bei längeren Tondateien auch die Wiedergabe wieder stoppen. Die Option für Soundschrubber ist mit dem Sound abspielen identisch, das wir für die Zeitleiste aktivieren können. Haben Sie die Datei also gleichzeitig als Soundspur in die Zeitleiste geladen, können Sie darauf verzichten. Dies hat zudem den Vorteil, dass auch beim bildweisen Navigieren in der Zeit der passende Ton der Datei abgespielt wird. Der Soundschrubber funktioniert nur wenn die Animation abgespielt, oder z. B. durch Greifen des Zeitreiters in der Zeitleiste navigiert wird.

Denken Sie bei allen Effektoren auch immer an die übrigen bereits besprochenen Optionen, wie z. B. den Effektor als reinen Deformator zu nutzen. Die Abbildung 5.128 zeigt dazu ein Beispiel, wo die Deformation auf Punkte aktiviert wurde. Dabei wird ein Spline, der über genügend Punkte verfügt, über den Sound-Effektor verformt. In Verbindung u. a. mit einem Sweep-Objekt können dann leicht animierte Formen, wie eine Herzkurve oder z. B. ein Blitz entstehen.

Animation in Cinema 4D - Deformation eines Splines durch eine Sounddatei

Abbildung 5.128: Deformation eines Splines durch eine Sounddatei

Über den Autor

Dieses Tutorial ist ein Auszug aus dem CINEMA 4D-Kompendium zur Animation von Arndt von Koenigsmarck. Das komplette C4D-Kompendium mit über 950 Seiten Know-how als Download (PDF) gibt es hier: CINEMA 4D-Kompendium – Die Animation.

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