CINEMA 4D-Grundlagen: Die Projekt-Voreinstellungen – Farben und Clipping beeinflussen

Top-Tutorial, Tutorials 21. April 2014 – 0 Kommentare

Auch wenn noch keine Materialien erstellt und zugewiesen wurden, zeigen die 3D-Modelle bei den Schattierungsarten Gouraud- und Quick-Shading bereits eine Oberflächenfarbe in den Editoransichten. Diese Farbe kann entweder über die Vorgaben Grau-Blau und 80% Grau aus dem Voreingestellte Objektfarbe-Menü definiert werden oder Sie entscheiden sich für eine Eigene Färbung, die dann über das Farbe-Feld darunter beliebig gewählt werden kann.

CINEMA 4D-Grundlagen: Die Projekt-Voreinstellungen - Farben und Clipping beeinflussen

Abbildung 1.58: Blick auf eine Gebäudefront. Links ohne Clipping, rechts mit Clipping der Glasfront des Gebäudes, sodass der Blick ins Innere frei ist

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Die individuelle Färbung der Objekte kann dann später noch in den Basis-Einstellungen jedes Objekts verändert werden. Diese Art der Objektfärbung ist nur für die Arbeit im Editor gedacht, da sie zu wenig Optionen z. B. für das Glanzverhalten des Objekts zur Verfügung stellt. Die eigentliche Oberflächengestaltung wird für das Rendering also in der Regel über separate Materialien erfolgen.
Der Begriff Clipping beschreibt das Ausblenden von 3D-Elementen in Abhängigkeit zur Entfernung des Betrachters (siehe Abbildung 1.54). Dies spart vor allem bei der Darstellung räumlich großer Szenen mit vielen Objekten wertvolle Berechnungszeit für die Darstellung im Editor.

Diverse Voreinstellungen für das Sicht-Clipping greifen auf Nah- und Fern-Entfernungen zurück, die auch durch Anklicken des kleinen Dreiecks vor dem Menü eingesehen werden können. Das Clipping sorgt so automatisch dafür, dass nur 3D-Elemente angezeigt werden, die sich in einer Entfernung zwischen den Nah- und Fern-Vorgaben befinden. Bei der eigentlichen Bildberechnung sind dann aber wieder alle 3D-Elemente zu sehen.

Die Benennungen der Sicht-Clipping-Voreinstellungen beziehen sich auf den Maßstab, in dem Sie arbeiten möchten. Sehr klein bedeutet z. B. dass Ihre Modelle sehr kleine Größen aufweisen und Sie sich daher in der Regel sehr nahe mit der Kamera heran bewegen müssen, um diese zu bearbeiten. Belassen Sie es zuerst bei der Mittel-Einstellung, denn diese deckt bereits einen großen Sichtbarkeitsbereich ab. Ansonsten können Sie jederzeit auf Manuell umschalten und eigene Grenzen vorgeben.

Über den Autor

Dieses Tutorial ist ein Auszug aus dem CINEMA 4D-Kompendium von Arndt von Koenigsmarck. Das komplette CINEMA 4D-Kompendium mit über 850 Seiten Know-how als Download (PDF und ePub) gibt es hier: CINEMA 4D-Kompendium.

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