CINEMA 4D-Grundlagen: Die Programm-Voreinstellungen – Der Renderer

Das Rendering, also die Berechnung der finalen Bilder oder Animationen, ist wohl der zeitkritischste Teil beim Umgang mit 3D-Szenen. Wir müssen uns daher darauf verlassen können, dass hierbei möglichst nicht gebummelt wird, um es mal flapsig auszudrücken. Glücklicherweise nutzt CINEMA 4D hierbei alle Kerne und Prozessoren Ihres Rechners optimal aus. Im Prinzip müssen Sie daher an diesen Einstellungen nichts verändern (siehe Abbildung 1.40).

CINEMA 4D-Grundlagen: Die Programm-Voreinstellungen - Der Renderer

Abbildung 1.40: Die Einstellungen für den Renderer innerhalb der Programm-Voreinstellungen

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Nur wenn Sie z. B. nur einen Teil der vorhandenen Prozessoren oder Kerne durch CINEMA 4D belegen möchten, lohnt ein Blick auf die Option für die Manuelle Anzahl von Renderthreads. Sie können dann hier eine von der tatsächlichen Anzahl an Kernen abweichende, also sinnvollerweise geringere Anzahl einstellen.

Da CINEMA 4D natürlich wie bei modernen Applikationen üblich, in einer Multithread-Umgebung agiert, wird die Thread-Priorität automatisch angepasst, damit möglichst viel kostbare Prozessorzeit dem Rendering zugute kommt. Bemerken Sie beim parallelen Arbeiten mit anderen Programmen dass diese ungewöhnlich langsam agieren, können Sie diese Option auch deaktivieren, um die Threads automatisch vom Betriebssystem verteilen zu lassen. In der Regel wird dies jedoch nicht notwendig sein, wenn Sie an einem aktuellen Rechner arbeiten.

Renderings protokollieren

Nachdem ein Rendering abgeschlossen wurde, erhält man dadurch in der Regel ein Bild, eine Sequenz von Einzelbildern oder einen fertigen Film, der auf der Festplatte gesichert wird. Möchten Sie nun noch etwas zusätzliche Statistik zu diesen Renderings erhalten, so kann die Option für Protokolldatei Renderer selektiert werden. Nach Abschluss der Berechnung führt dies zur Sicherung einer entsprechenden Textdatei mit dem Namen RENDERLOG.TXT. Dort sind noch einmal tabellarisch die Eckdaten der Rendervoreinstellungen eingetragen. Ebenso kann dort die Zeitspanne abgelesen werden, die für das Rendering z. B. eines Bilds nötig war. Ist diese Datei bereits vorhanden, werden die neuen Informationen dort ans Ende geschrieben. Die Auflistung und somit die Datei wird also immer größer. Vergessen Sie daher nicht, diese Datei von Zeit zu Zeit zu löschen, falls Sie diese Option nutzen.

Ähnlich funktioniert Protokolldatei Render-Manager, hier geht es jedoch um die Szenen, die über den Render-Manager berechnet werden. Dies ist ein spezieller Manager, der die automatische Abarbeitung mehrerer Szenen z. B. über Nacht erlaubt. Mehr hierzu im Kapitel über das Rendering.

Über Global Illumination Informationen in Konsole anzeigen können Sie interne Statistiken, z. B. zur Anzahl der verwendeten Stochastischen Strahlen während der globalen Illumination-Bildberechnung in der Konsole ausgeben lassen (siehe Abbildung 1.41). Die Konsole kann über das Skript-Menü von CINEMA 4D aufgerufen werden. Diese Informationen können oft zur Optimierung der Renderzeiten ausgewertet werden, um z. B. die berechnete Anzahl der Stochastischen Strahlen direkt für das Rendering vorzugeben. Mehr auch dazu im Kapitel über das Rendering.

CINEMA 4D-Grundlagen: Die Programm-Voreinstellungen - Der Renderer

Abbildung 1.41: Statistische Informationen erscheinen beim Rendern in der Konsole

Über den Autor

Dieses Tutorial ist ein Auszug aus dem CINEMA 4D-Kompendium von Arndt von Koenigsmarck. Das komplette CINEMA 4D-Kompendium mit über 850 Seiten Know-how als Download (PDF und ePub) gibt es hier: CINEMA 4D-Kompendium.

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