CINEMA 4D-Grundlagen: Die Programm-Voreinstellungen – Die Maßeinheiten

Wir haben uns bereits kurz mit den Einheiten innerhalb des 3D-Raums von CINEMA 4D beschäftigt. Hier legen Sie nun fest, ob überhaupt Einheiten angezeigt werden sollen (siehe Abbildung 1.38).

CINEMA 4D-Grundlagen: Die Programm-Voreinstellungen - Die Maßeinheiten

Abbildung 1.38: Die Einheiten-Vorgaben der Programm-Voreinstellungen

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Die Einheiten automatisch konvertieren-Option führt dann z. B. bei der Eingabe von 0,2 m zu einer Umrechnung zu 20 cm, sofern Zentimeter für die Einheitenanzeige verwendet werden. Dies kann vorteilhaft sein, da der Umgang mit Nachkomma-Anteilen generell die Werteingabe unübersichtlicher macht.

Die Einheitenanzeige beschreibt die im Interface verwendete Maßeinheit. Wie diese Einstellung mit dem Maßstab der Szene zusammenhängt, können Sie etwas später in der Beschreibung der Projekt-Voreinstellungen nachlesen. Generell macht es Sinn hier die Maßeinheit zu wählen, die Sie hauptsächlich bei der Modellierung Ihrer Objekte verwenden möchten. Die bereits voreingestellten Zentimeter sind dabei durchaus eine gute Wahl, denn Sie erlauben die Bemaßung kleiner Objekte ebenso wie die Konstruktion kleinerer Gebäude. Bei Objektgrößen jenseits von 20 Metern könnte dann z. B. der Wechsel zur Einheit Meter ins Auge gefasst werden.

Faszinierend an diesem virtuellen Maßstab und Einheitensystem ist, dass CINEMA 4D diese Information automatisch mit der Szene sichert. Ein im Maßstab Zentimeter konstruiertes Sofa hat dadurch auch beim Hinzuladen in eine Zimmerszene die eventuell in Metern konstruiert wurde, wieder exakt die realistische Größe.

Ebenso wie die Abmessungen und Entfernungen, hat auch die Zeit natürlich eine Maßeinheit. Diese kann im Menü für die Animationseinheiten entweder in Bildern, Sekunden oder dem oft beim Videoschnitt verwendeten SMPTE-Code bestehen. Letzter stellt die Zeit als Abfolge von Stunden, Minuten und Sekunden dar, wobei diese Werte jeweils durch Doppelpunkte voneinander getrennt werden. Im Prinzip also wie bei einer digitalen Armbanduhr. Die Einstellung Bilder hat beim Animieren den Vorteil, dass wir es in normalerweise nur mit ganzen Zahlen zu tun haben, denn in der Regel wird z. B. mit 25 Bildern pro Sekunde Film gearbeitet.

Farbwähler

Je nach eigener Präferenz können Sie hier unter gängigen Systemen für die Bestimmung von Farbwerten auswählen. Systemfarbwähler verwenden öffnet bei entsprechenden Gelegenheiten den jeweiligen Systemfarbwähler anstatt des CINEMA 4D eigenen Dialogs. Ansonsten finden Sie darunter identische Einstellungen für CINEMA 4D und für BodyPaint 3D, das integrierte 3D-Malprogramm von CINEMA 4D. So können Sie für beide Programmbestandteile separat voneinander z. B. RGB- oder HSV-Farbwähler aktivieren. Farb-Schnellspeicher und Bereiche mit Farbmischern lassen sich alternativ zusätzlich einblenden, was jedoch vor allem beim Farbmischer reichlich mehr Platz in Dialogen verbraucht.
Schließlich können Sie noch bestimmen, ob Farb-, Sättigungs- und Helligkeitswerte in den verschiedenen Farbsystemen z. B. prozentual oder absolut angegeben werden sollen.

Über den Autor

Dieses Tutorial ist ein Auszug aus dem CINEMA 4D-Kompendium von Arndt von Koenigsmarck. Das komplette CINEMA 4D-Kompendium mit über 850 Seiten Know-how als Download (PDF und ePub) gibt es hier zum Download: CINEMA 4D-Kompendium.

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